Im Winter verwandelt sich die grüne Insel in eine Landschaft mit frischer Luft, gefrorenen Feldern, stimmungsvollem Himmel und schneebedeckten Gipfeln. Eine kalte, aber unbestreitbar stimmungsvolle Kulisse für Wanderbegeisterte. Und gibt es ein besseres Gefühl, als nach einer langen Wanderung durch die Kälte in ein warmes und gemütliches Haus oder Café zurückzukehren, um sich zu erholen und Ihre Abenteuer zu rekapitulieren? Überall in Irland gibt es großartige Wanderungen, die Sie auch im Winter unternehmen können und die eine ruhigere, magischere Seite der irischen Natur bieten. Da das Wetter weniger vorhersehbar ist und die Tage kürzer sind, müssen Sie bei der Planung Ihrer Wanderungen jedoch einige Dinge beachten. In diesem Beitrag informieren wir Sie über die besten Gebiete für Winterwanderungen in Irland und darüber, wie Sie während Ihrer Reise sicher bleiben.
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Wicklow Mountains National Park
Glendalough und seine Umgebung sind das ganze Jahr über schön, aber im Winter wird ihre Schönheit noch intensiver: Wandern Sie auf dem Spinc Boardwalk, um einen spektakulären Blick über das Glendalough Valley, die Wicklow Uplands und den Upper Lake zu genießen, der dem Tal vor allem an frostigen Morgen einen heiteren Glanz verleiht. Die 8,8 km lange Wanderung führt über einen recht steilen Pfad hinauf zum Poulanass-Wasserfall, einen Holzsteg, Holzstufen und einen felsigen Pfad auf dem Weg nach unten. All das sorgt für Abwechslung und Spaß auf dem Weg, macht ihn im Winter aber auch ein wenig anspruchsvoller: Seien Sie vorsichtig, wenn der Holzsteg glitschig ist, achten Sie auf Ihre Schritte auf dem felsigen Weg und kehren Sie zurück, bevor es dunkel wird.
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Slieve League und die Cliffs of Moher
Weniger ruhig, dafür aber umso rauer und beeindruckender sind einige der höchsten Klippen Irlands, vor allem im Winter. Im Frühling und Sommer sind vor allem die Wanderungen rund um die Cliffs of Moher von Touristen bevölkert, die die UNESCO-Stätte mit eigenen Augen sehen wollen – was den Winter zu einer viel ruhigeren Zeit für einen Besuch macht. Sie müssen jedoch bedenken, dass die ohnehin schon starken Winde an den Klippen im Winter noch stärker sind. Bleiben Sie also unbedingt auf den markierten Wegen und in sicherer Entfernung vom Rand der Klippen! Wenn Sie vorsichtig sind und sich warm anziehen, macht die Kombination aus Einsamkeit, dem Rauschen der Wellen und dem endlosen Blick über den Atlantik die Klippenpfade in Irland zu einer einzigartigen und unvergesslichen Winterwanderung.
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Wandern Sie auf Irlands höchsten Gipfel Carrauntoohil
Dieser 12,7 km lange Weg ist für etwas erfahrenere Wanderer geeignet, vor allem, wenn das Winterwetter den Aufstieg noch aufregender und unberechenbarer macht. Es ist daher auch ratsam, den Berg nur zu besteigen, wenn das Wetter klar ist und weder Nebel noch Schnee auf dem Gipfel liegt. Während der Berg mit einer weißen Schneedecke am dramatischsten aussieht, lohnt sich die Winterwanderung auch ohne: Vom Gipfel aus haben Sie einen Blick auf die umliegenden Berge, Hügel und Seen, die alle in der Winterkälte glitzern – und Sie haben die Gegend fast ganz für sich allein.
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Diamond Hill im Connemara National Park
Eine kürzere Winterwandermöglichkeit, die auch für Gelegenheitswanderer oder Familien geeignet ist, finden Sie auf dem Diamond Hill in Connemara. Der Rundweg ist nicht allzu steil, bietet Ihnen aber dennoch einen weiten Blick über die Twelve Bens und einige Meeresbuchten in der Ferne. Hier finden Sie auch andere, etwas kürzere Wanderwege, wenn Sie nur wegen der Aussicht oder für einen schnellen, gemütlichen Spaziergang dort sind. Wie auch immer Sie sich entscheiden, Sie werden die Fahrt durch die scheinbar endlosen Landschaften aus Hügeln und Tälern auf Ihrem Weg zum Diamond Hill genießen können.
Wie Sie sich auf das Winterwandern in Irland vorbereiten
Wie Sie sehen, gibt es in Irland viele Möglichkeiten für Winterwanderungen. Die Jahreszeit erfordert jedoch etwas mehr Vorbereitung und Vorsicht als der Rest des Jahres: Tragen Sie mehrere für die Aktivität geeignete Kleidungsschichten – mit einer wind- und wasserdichten Jacke als äußerste Schicht. Auf diese Weise frieren Sie nicht, wenn es kalt oder windig ist, aber Sie können immer noch ein oder zwei Schichten ausziehen, wenn Ihnen beim Wandern heiß wird. Eine Mütze, Handschuhe und ein Schal sind ebenfalls nützlich, wenn die Temperaturen sinken. Die wichtigste Ausrüstung: die richtigen Schuhe. Zwar sollten Sie in den Bergen immer robuste Wanderschuhe mit einem guten Profil tragen, aber das ist noch wichtiger, wenn die Wege im Winter durch Regen und Eis rutschig werden.

